Hundezentrum Pedemonte

Über 20 Jahre Erfahrung

Der Weg ist das Ziel! Der Hund braucht Zeit, um rasch zu lernen. Erziehung bedeutet, zu lernen sich mit dem Hund zu verständigen. Gerne unterstütze ich Sie bei der Ausbildung und Erziehung Ihres Hundes.

 

Ich arbeite nach dem Konzept von Urs Ochsenbein, nach dem Motto: "Weg vom Befehl - hin zur Verständigung"

Bedenkt man die dargestellte Andersartigkeit des Hundes zum Menschen, wird man nicht darum herum kommen, sich auf diese Verschiedenheit einzustellen, sofern man eine echte Verständigung mit ihm anstrebt. Das beginnt damit, dass wir im Hund kein Wesen sehen, das dümmer ist als wir, sondern einen andersartigen Partner, der uns in mancher Beziehung weit überlegen ist.

Der zweite Schritt zur Verständigung ist die Erkenntnis, dass der Hund nicht in der Lage ist sich auf unsere hauptsächliche Ausdrucksweise, nämlich die verbale Sprache, einzustellen. Daraus folgt, dass wir unser Verhalten der Auffassungsgabe des Hundes anzupassen haben. Das ist nicht einfach und selbst der erfahrenste Hundekenner wird in diesem Punkt immer wieder rückfällig, indem er sich dem Hund auf eine Weise verständlich zu machen versucht, die den Hund überfordert.

Andererseits ist der Hund so erpicht darauf zur Verständigung mit uns beizutragen, dass er mit großem Beharrungsvermögen darauf wartet, am Ende doch Signale von uns zu erhalten, die ihm auf seine Art verständlich sind. Dabei ist ihm eine Lernweise behilflich, die man Versuch und Irrtum nennt. Das heißt, er versucht etwas zu erreichen, indem er handelt. Erweist sich dies als Irrtum, macht er gleich den nächsten, abgeänderten Versuch. Das geht so weiter, bis er zu jener Handlung gelangt, die wir ihm mit einem Lob als erwünscht bestätigen können. Je mehr wir aber von der Andersartigkeit des Hundes wissen und je besser wir uns seinem Auffassungsvermögen anzupassen gelernt haben, desto kürzer wird der Weg zur Verständigung mit ihm.

Verfügen wir bei diesem Vorgehen über genügend Erfahrung, lernt der Hund oft überraschend schnell und nachhaltig. Ein gegenteiliges Beispiel dafür sind die Sporthundeführer, die Befehle brüllend, stundenlang dem Hund etwas beizubringen versuchen. Es ist manchmal geradezu als ein Wunder zu bezeichnen, dass derart strapazierte Hunde am Ende doch noch herausfinden, was ihr zweibeiniger Despot eigentlich von ihnen will.

Grundsätzlich kann man sich darauf verlassen, dass der Hund uns gern gehorcht, wenn wir ihm die Chance geben, auf seine Weise zu verstehen, was wir von ihm wünschen.

Erziehung und Ausbildung des Hundes sollten deshalb nicht mit dem Eindrillen von Befehlen erfolgen, die der Hund sozusagen auswendig lernen soll. Vielmehr sind sie mit der systematischen Gewöhnung an jedes Verhalten vorzunehmen, das wir im Endeffekt von ihm erwarten. Wie schon erwähnt, werden dabei einfache Handlungsfolgen (Übungen) mit immer gleichbleibenden Hör- und/oder Sichtzeichen (Signale! Keine Kommandos, keine Befehle) verknüpft, welche später zum Auslösen jener erwünschten Handlungen dienen.
 
Gem. §11 Abs. 1 Nr.8f des Tierschutzgesetzes in der zurzeit gültigen Fassung wurde mir die Erlaubnis erteilt, gewerbsmäßig Hunde durch Anleitung der Tierhalter auszubilden (gewerbsmäßig eine Hundeschule zu betreiben).


Ansprechpartner: Michael Kern

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